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26.07.10 [12:50 Uhr] WM-Presenter-Sponsoring spielt klassische Werbung ins AusPresenter-Sponsoring bei großen Medienevents hat einen starken und nachweisbaren Einfluss auf die öffentliche Markenwahrnehmung und ist darüber hinaus wesentlich effizienter als klassische Werbung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die BrandScience, die Forschungsunit der Omnicom Media Group, in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics anlässlich der Fußball-Weltmeister-schaft in Südafrika durchgeführt hat. Untersucht wurden die Marken Bitburger, Bauhaus und Sony, die während der WM als Presenter-Sponsoren der einzelnen Spiele fungierten. In einem aufwendigen statistischen Modelling haben die Forscher das Verhältnis von Presenter-Sponsoring zu klassischer Werbung unter den Aspekten „Einfluss auf die Marke“ (Qualität und öffentliche Wahrnehmung) und „Effizienz“ verglichen. Die Besonderheit der Studie: Die Ausgaben des Sponsorings wurden in eine unmittelbare zeitliche Verbindung mit den Markenurteilen im Markenmonitor YouGov BrandIndex gesetzt, was Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung direkt sichtbar machte. Für die untersuchten Marken kommt die Modelling-Studie zu dem eindeutigen Ergebnis, dass Presenter-Sponsoring im Vergleich zu klassischer Werbeblock-Werbung effizienter ist, da die generierte Aufmerksamkeit mit weitaus weniger Ausgaben erreicht wird. Um den gleichen Effekt über klassische Werbung zu erreichen, müssten Unternehmen ein Vielfaches einsetzen. „Bei medialen Großereignissen investieren Unternehmen hohe Beträge in Sponsoring. Dabei kommt natürlich immer wieder die Frage auf, was ein solches Engagement denn tatsächlich bringt. Mit der Studie können wir nun beweisen, dass Presenter-Sponsoring im Vergleich zu klassischer Werbung eine attraktive und effiziente Methode ist, bei Mega-Events kurzzeitig Peaks in der Markenwahrnehmung zu setzen“, kommentiert Holger Geißler, Vorstand YouGovPsychonomics AG, die Ergebnisse der Studie. Dr. Alexander Preuß, Director BrandScience und zusammen mit Holger Geißler Urheber der Studie, sieht die eindeutigen Ergebnisse als richtungweisend bei großen Medienevents wie der Fußballweltmeisterschaft. Für zukünftige Studien geht er sogar noch einen Schritt weiter. „Mit diesem Studiendesign können zusätzlich exakte Quantifizierungen der Absatz-Effekte ermittelt werden, wenn den Forschern die entsprechenden Daten der Sponsoren zu Verfügung stehen. Studiendesign: Im Modelling wird ein multivariates statistisches Verfahren zur Ermittlung einer Funktion verwendet, die eine abhängige (Ziel-)Variable durch erklärende Faktoren so gut wie möglich beschreiben soll. Der YouGov BrandIndex wird auf der Basis einer täglichen Befragung von 1.000 Personen ermittelt. Dieses forschungsbasierte Tool zur Markenführung ermöglicht tagesaktuelle Imageanalysen von über 500 Marken aus 20 Branchen. Über BrandScience: Die Omnicom Media Group ist der deutsche Arm des internationalen Medianetzwerks der weltweit größten Kommunikations- und Marketingdienstleistungsgruppe Omnicom. Mit OMD und PHD umfasst die deutsche Holding zwei der führenden Mediaagentur-Networks in Deutschland und bündelt unterschiedliche Kommunikationsservices in mehr als 60 Märkten. Über YouGovPsychonomics: Pressekontakt: Ann-Sophie Altmeier Markus Braun |